Archiv für die Kategorie „Sanierung“

Wärmespeicher in Baustoffen

In der Wissenschaft werden immer wieder neue Technologien entwickelt. Klar, dazu ist die Wissenschaft immerhin auch da. So wird seit einiger Zeit an Wärmespeichern in Baustoffen experimentiert. Dies hat den Grund, dass zur Temperierung von Räumen in den meisten Fällen eine Temperatur nahe der Raumtemperatur gewählt wird. Dadurch ist es im Raum meistens angenehm gleichbleibend warm und die Heizungen oder Klimaanlagen müssen nicht solch große Differenzen überbrücken. Somit können bisher ungenutzte Wärmequellen oder Wärmesenken genutzt werden. Dabei wird vor allem der Unterschied zwischen Tag und Nacht oder zwischen innen und außen erschlossen. Genauso kann aber auch das Erdreich als Wärmesenke oder -quelle dienen.

Hier kommen nur die Bausysteme mit integrierten Phasenwechselmaterialien (kurz: PCM) zum Einsatz. Diese können einen großen Anteil der Wärme speichern. Der Plan sieht so aus, dass diese Systeme mit Hilfe von Wasserzufuhr große Räume energieeffizient temperieren können. Dabei geht es vor allem um die Regenerativ und passive Kühlung, die Thermisch aktivierten Bauteilsysteme und die Wärme- und Kältespeicherung.

Nun soll hier aber kein komplett neuer Baustoff hergestellt werden, sondern viel mehr geht es darum bereits vorhandene Baustoffe zu bearbeiten und zu verändern. So sollen bekannte Baustoffe wie Gipskartonplatten, Paneele, Estriche oder Spachtelmassen Paraffine beigemischt bekommen. Dabei handelt es sich um gerade mal mikroskopisch kleine, gekapselte Phasenwechselmaterialien, welche auf Basis von Paraffinen bestehen.

In mehreren Test konnte bereits nachgewiesen werden, dass diese Systeme funktionieren. So wurde dies noch nicht an einer Perimeterdämmung, doch aber schon in Testräumen oder an diversen Wandmustern getestet. Dabei wurde deutlich, dass die PCM-Kühldecken funktionieren und solch einen Raum gut temperieren können.

Man darf gespannt sein ab wann diese Stoffe in der Praxis ankommen und wie deren Alltagstauglichkeit dann aussieht.

 

Engergiesparen durch Kombi-Dämmung

Die stetig steigenden Energiekosten verleiten immer mehr Hauseigentümer dazu ihre Häuser anständig zu Sanieren um eine gute Dämmung hervorrufen zu können. So lassen sich viele Energiekosten sparen und das Haus verhält sich effizienter.

Ein neues Kombi-Dämmsystem sorgt nun für eine noch bessere Isolation. Hier wird eine Kombination von Zwischen- und Aufsparrendämmung gesetzt. Zwischen den Schichten gibt es zudem eine Dampfbremse. Wer eine solche Dämmung verwendet kann bis zu 30 Prozent der Heizkosten einsparen. Zunächst werden hierfür Dämmmatten an der Außenseite des Daches angebracht. Das Dach muss für diesen Vorgang komplett abgedeckt werden. Vor allem wenn der Dachstuhl bereits zu Wohnräumen umgebaut wurde ist dieser Aufwand noch relativ einfach.
Ein Vorteil der Kombination im Dämmbereich ist, dass so genannte Wärmebrücken verhindert werden Kannen. Durch die Aufsparrendämmung bildet sich ein zusätzliches Wärmepolster.

Für die Zwischensparrendämmung empfiehlt es sich Dämmstoffe aus Mineralwolle zu verwenden. So bleibt das Material natürlich und enthält keine Schadstoffe. Wenn der Dämmstoff zwischen die Sparren geklemmt wurde, wird die Dampfbremsbahn ausgerollt und darüber verlegt. Dann wird alles miteinander verbunden. Dafür werden die einzelnen Bahnen herkömmlicher weise miteinander verklebt. Eine Unterdeckbahn schützt das System vor Nässe.

Auch wenn die Isolierung eines Hauses zunächst ein mal eine große Investition ist, lohnt sich dieser Aufwand über die Jahre auf jeden Fall. Das komplette Haus wird künftig auch ein anderes Wohnklima haben und die Energiekosten lassen sich wirklich messbar senken. Spätestens auf der nächsten Abrechnung der Heizkosten kann man die Mühe schwarz auf weiß nach lesen. Auch das Wohnklima im gesamten oberen Stockwerk des Hauses wird dank dieser Methode sichtlich verbessert. Außerdem ist der Aufwand bei der Kombidämmung noch relativ gering.

Wann ist eine Dachsanierung erforderlich

Nachdem man ein Haus gebaut und es einige zeit bewohnt hat kommt früher oder später der Zeitpunkt an welchem man das Dach sanieren muss. Vor dieser Sanierungsarbeit sollte man sich nicht drücken. Strenge Auflagen und Bestimmungen von Versicherungen achten in Schadensfällen darauf ob der Zustand des Daches regelmäßig begutachtet wurde und ob Ausbesserungen durchgeführt wurden. Wer sein Dach gut pflegt und es immer kontrolliert kann hier viele Kosten sparen. Kleinere, präventive Maßnahmen sind nicht so teuer wie die Behebung schwerwiegender Schäden.

Doch Schäden sind nicht nur fehlende Dachziegeln oder verrutschte Einzelteile. Ziegeln können auch durch die Witterung zersprungen sein, so kann immer Flüssigkeit eintreten und sich in den Gemäuern des Hauses verbreiten. Ein undichtes Dach und das Eintreten von Feuchte kann dann letzten Endes zu Schimmel führen. Auch ein morscher Dachstuhl birgt viele Gefahren. Auch diese Seite kann Flüssigkeit die eintritt zu Folge haben.

Wer Kontrollen hinaus zögert übersieht wohl kleine Fehler die sich dann schnell ausweiten können. Es kann sogar zu einem so genannten Dachschwamm kommen, der dann das ganze Dach einstürtzen lässt. Hier ist die Dachdämmung betroffen was sich wiederum negativ auf die Isolation des Hauses und somit auf den Energieverbrauch auswirkt.

Abhilfe kann auch eine regelmäßige Reinigung schaffen. Moos und andere Pflanzenbefall machen die Ziegeln porös und undicht. Wer das regelmäßig entfernt macht sein Dach sicher für die Witterung.

Am einfachsten ist es solche Sanierungen und vor allem aber Kontrollen vom Fachmann durchführen zu lassen. Der hat ein geschultes Auge und erkennt sofort potenzielle Schadensfaktoren. So kann alles meist für wenige hundert Euro behoben werden, was im Vergleich zu den Kosten für ein neues Dach wirklich erschwinglich ist.

Die energetische Dachsanierung

In Zeiten des Klimawandels und der Rohstoffknappheit, die immer weitere steigende Kosten für Energie impliziert, sollten in der eigenen Wohnung oder beim Eigenheim alle relevanten Faktoren und Einsparmöglichkeiten geprüft werden, um nicht nur das finanzielle Budget gegenwärtig zu schützen, sondern sich auch im möglichst hohen Maße von zweifelsohne weiter steigenden Preisen für die Energieversorgung zu schützen.

So kann beispielsweise eine energische Dachsanierung eine durchaus lukrative Investition in die Zukunft sein, die sich schnell wieder rentiert, als sich mancher Hausbesitzer überhaupt vorstellen kann. Ein nach diesen Kriterien gedämmtes Dach garantiert nämlich nicht nur ein wohngesundes Raumklima, sondern auch geringe Dachsanierung.

Insbesondere Dächer älteren Datums sind oft nur sehr unzureichend gedämmt und abgedichtet, sodass Wärmebrücken, ein zugiges Raumklima und auch enorm hohe Heizkosten für manche Hausbesitzer keine Seltenheit sind. Es gelten mittlerweile ganz andere energetische Normen, sodass sich Umwelt- und Klimaschutzziele eigentlich oftmals nur über eine energetische Dachsanierung umsetzen lassen. Wird diese fachlich sorgfältig durchgeführt, so sind in der Regel die gewünschten Effekte zu beobachten.

Denn nach der erfolgten energetischen Dachsanierung zeichnet sich das Dachgeschoss über eine optimale Dämmung sowie Luftdichtigkeit aus, die insbesondere bei verwinkelten Dächern oftmals nur von Experten durch fachmännische Arbeit erreicht werden kann. Zugerscheinungen und Wärmeverluste sind nun ein Problem, das der Vergangenheit angehört. Dabei wird oftmals auch die Haltbarkeit dadurch erhöht, dass durch Schimmel oder Feuchtigkeit bedingte Bruchschäden in der Regel auf längere Zeit ausgeschlossen werden.

Wessen finanzielles Budget eine energetische Dachsanierung nicht vollkommen abdecken kann, der kann bei der KfW Fördermittel beantragen, sollte aber auch stets bei der Entscheidung im Auge behalten, dass ein neues Dach den Wert der eigenen Immobilie immer steigert und ein wichtiges Kriterium für einen Wiederverkaufswert eines Hauses darstellt.

 

 

Den Dachboden ausbauen

“Ein Dach über dem Kopf haben” nimmt beim heutigen Wohnen ganz neue Formen an. Der besondere Flair eines Dachbodens mit seinen schrägen Dachflächen, freiliegenden Balken und großen Fenstern, findet immer mehr Liebhaber.

Statt aus dem Dachboden eine staubige Rumpelkammer zu machen, kann hier großer Wohnraum auf vielfältigste Weise genutzt werden, als Kinderzimmer, Arbeitszimmer oder ganz eigener Hobbyraum. Damit ein Dachausbau gelingt, muss gewissenhaft und gründlich vorbereitet werden. Dabei ist einiges zu beachten.

Bevor man mit der Arbeit beginnt, ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, ob es baurechtliche Bestimmungen gibt, die beim Ausbau zu beachten sind. Die nötigen Informationen und Genehmigungen gibt das zuständige Bauamt. Auch finden sich hier die ersten Ansprechpartner für einen Antrag auf Nutzungsänderung.

Wenn alle Behördengänge getan sind, kann mit der Planung fortgefahren werden. Dabei immer im Auge behalten, wozu der Wohnraum dienen soll. Ist ein abgetrennter Wohnbereich nötig oder sollen Räumlichkeiten eventuell vermietet werden? Auch die zusätzlichen Kosten für Anschlüsse in Küche oder WC müssen genau einkalkuliert werden. Dann erfolgt die Planung der Details. Nach der DIN5034 sollen Fenster beispielsweise etwa 55 % der Raumbreite ausmachen, um genug Sonnenlicht herinlassen zu können. Eine Atmosphäre zum Wohlfühlen kann sich ohne Tageslicht kaum einstellen und zu viel sorgt leicht für die Atmosphäre einer Sauna. Möglichkeiten der Verschattung durch Rollos oder Jalousien müssen also auch immer bedacht werden.

Mit einer Zeichnung der Raumaufteilung und aller Anschlüsser für Wasser und Strom, kann dann die Raumplanung erfolgen. Weiterhin geht es an die Dämmung, da Räume unter dem Dach sich vor allem im Sommer sehr stark aufheizen. Nachdem das Dach auf undichte Stellen überprüft wurde, ist eine Dämmung unbedingt notwendig. Diese sollte möglichst aus einer Dampfsperre und Dämmmaterial bestehen. Ist genügend Raum vorhanden, muss eine alte Dämmung nicht immer entfernt werden. Es ist auch möglich einfach zusätzlich eine neue Dämmung anzubringen.

Gemütlich wird der neue Wohnraum dann durch den richtigen Fußboden. Auch hier ist auf ebende Flächen und eine ausreichende Trittschalldämmung zu achten.

Sind diese Arbeiten gewissenhaft erledigt, kann das Wohnen direkt unter dem Dach mit toller Aussicht genossen werden.

Worauf muss bei Dampfbremsen geachtet werden?

Wer sein Dach vor Feuchtigkeitsschäden beschützen und eventuell das Dachgeschoss als Wohnfläche nutzen möchte, sollte sein Dach mit Dampfbremsen ausstatten.

Bei einem Dach, dass beispielsweise die Dämmung zwischen den Sparren hat und es sich dabei um ein Warmdach handelt, muss beachtet werden, dass die Dampfdichtigkeit von innen nach außen abnimmt. Auf der Innenseite sind Dampfbremsen unerlässlich, da die Wärmedämmung vor der Raumluftfeuchte geschützt werden muss.

Da das Dach das ganze Jahr über Temperaturschwankungen ausgesetzt ist und sich die Dampfrichtung schnell umdrehen kann, müssen Dampfbremsen eingesetzt werden.Zusätzlich ist dadurch eine Rücktrocknung im Sommer möglich.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte und durch Gutachten feststellen konnte, dass es sich bei dem Dach und der Feuchtigkeit um einen Extremfall handelt, müssen trocknungsfördernde Dampfbremsen zum Einsatz kommen. Diese äußerst kostspieligen Dampfbremsen können ihre Eigenschaften den Feuchtigkeitsbedingungen anpassen. Verändert sich die Außenfeuchtigkeit, zieht sich die Dampfbremse zusammen, sodass keine überschüssige Feuchtigkeit eindringen kann. Wird die Feuchtigkeit von innen zu hoch, dann dehnt die Dampfbremse sich auseinander und lässt überschüssige Feuchtigkeit nach außen dringen.

Wer sein Dach von außen sanieren möchte, sollte zu trocknungsfördernden Dampfbremsen greifen.

 

Förderung der Dachsanierung

Wer jetzt sein Dach energetisch saniert, kann auf finanzielle Förderungen von Staat, Kommunen und Banken hoffen. Gerade Haushalte, die nach dem kalten Winter mit horrenden Heizabrechnungen überrascht wurden sind damit angesprochen. Denn wenn ein Gebäude unzureichend gedämmt ist, entweicht schnell alle Energie und Wärme und die Räume werden kalt und zugig. Das meiste Verlustpotential liegt dabei beim Dach, weshalb die Dämmung jetzt gefördert werden soll.

Wichtig ist es den Antrag vor Beginn der Sanierung zu stellen, da sonst eventuelle Zuschüsse entfallen. Die Unterstützung gestaltet sich dabei unterschiedlich von zinsgünstigen Krediten über direkte Investitionszuschüsse ist einiges möglich. Außerdem ist neben dem Einsparen von Heizkosten bei einer nachträglichen Wärmedämmung des Dach auch ein zusätzlicher Wohnraumgewinn möglich, denn das nachsanierte Dachgeschoss kann dann ganz einfach ein Home Office oder Hobbyraum umfunktioniert werden.

Eine andere Möglichkeit Förderung zu erhalten und gleichzeitig Energiekosten zu senken ist die Installation einer Solaranlage. Deren Anschaffung wird sowohl vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) mit Zuschüssen als auch durch günstige Kredite einiger Banken gefördert. Weiterhin ist damit die Warmwasserversorgung von April bis September gesichert und der eigens erzeugte Strom lohnt sich schon allein wegen der steigenden Strompreise.

 

Bewegbare Dachgauben

Dachgauben sind wunderschön anzuschauen, doch wären sie beweglich verschiebbar, könnte man den Platz noch besser nutzen. Genau das hat jetzt ein Hersteller für Dachgauben auf den Markt gebracht. Dachgauben, die sich auf Knopfdruck zur Seite fahren lassen und eine Loggia zaubern. Ungefähr 22 Sekunden braucht der elektrische Motor, um die Dachgaube zu bewegen. Dabei entstehen völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten und der Dachboden wird mal eben zur romantischen Dinnerecke mit Blick auf den sternenklaren Himmel. Ein Frühstück im Freien bekommt dadurch eine völlig neue Bedeutung.

Die bewegliche Dachgaube lässt sich nach Angaben des Herstellers trotz seiner 650 kg Last auch nachträglich auf fast alle Dächer montieren. Dabei muss natürlich trotzdem vorher die Statik geprüft werden. Durch die fachförmigen Seitenbleche passt sich die Dachgaube jeder Neigung und Form an und kann darüber hinaus auch als Sonderanfertigung geliefert werden. Kaum ein Wunsch wird dem Kunden nicht erfüllt, egal ob Form, Farbe oder Größe, an allen Maßen ist etwas zu verändern.

Bei Wind und Regen schließt sich die Dachgaube automatisch, dank eines Regen- und Windsensors erfolgt das binnen Sekunden. Fällt der Strom plötzlich aus und die Dachgaube steht noch offen, ist dies auch kein Problem, da man diese entweder von Hand schließen kann, oder in diesem Fall die Notbatterie eingreift. Diese lädt sich dann beim nächsten normalen Betrieb wieder auf.

 

Altbaudachsanierung

Zahlreiche Altbauten aus den sechziger und siebziger Jahren müssen nun wegen steigender Energiekosten renoviert werden und die Arbeit beginnt immer am Dach. Da die Dämmung des Daches vor 50 Jahren kaum Priorität genoss, müssen nun zahlreiche Häuser neu gedämmt werden, denn über schlecht isolierte Dächer geht die meiste Energie verloren.

Wenn die Dächer der alten Häuser sowieso neu gedeckt werden müssen, bietet sich dort besonders die außenliegende Dachdämmung an. Diese schützt nicht nur vor Hitze, Kälte und Wind, sondern auch vor Energieverlust.

Die Schwachstellen der Altbauten aus den sechziger und siebziger Jahren sind vor allem die schlechte Dämmung des Daches, aber auch der Fassade und des Kellers.

Die Nachrüstung der Dämmung führt nicht nur zur Senkung der Energiekosten sondern auch zur verbesserten Wohnqualität durch Vermeidung von Schimmel und durch Schallschutz. Auch die Bausubstanz wird besser geschützt und sorgt für einen langen Erhalt des Hauses.

Für die Dachsanierung werden neuartige Baustoffe verwendet, die umweltfreundlich hergestellt werden und schnell verlegt werden können. Außerdem sind sie durch ihre besondere Form wind- und luftdicht und ist besonders feuerfest.

Einfach Dachsanierung

So eine kleines – oder je nach Dach auch großes – Dachgeschosszimmer hat schon seinen Reiz. Das denken sich immer mehr Menschen und bauen ihr Dachgeschoss zu einem nutzbaren Wohnraum aus. Oft ist das schon möglich, indem der Kniestock nur geringfügig erhöht wird. Es gilt jedoch, einiges bei den Umbaumaßnahmen zu beachten:

Grundsätzlich sollten die Arbeiten nur von Profis ausgeführt werden. Denn Fehler bezüglich der Statik des Dachstuhls oder das Übersehen von Schädlingen im Holz etwa kann schnell zu erheblichen Mehrkosten führen. Nicht sparen sollten Renovierungswillige auch bei der Wärmedämmung, der Dampfsperre und dem richtigen Deckungsmaterial. Solide Dämmstoffe sind wichtig, weil sie im Winter die Heizwärme im Haus halten und den Dachraum im Sommer vor Überhitzung schützen. Die Dachsperre wiederum verhindert, dass  Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringt. Gelingt dies nicht, so kann das besonders in der kalten Jahreszeit zu erheblichen Schäden führen. Abgesehen von einem schnell teuer werdenden Wärmeverlust droht die Gefahr der Tauwasserbildung. Schimmelbildung kann die Folge sein. Zudem sorgt die Dampfsperren für Winddichtigkeit: kalte Außenluft dringt nicht in die Konstruktion ein und verhindert so, dass Raumwärme nach außen abgeführt wird.