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Dachstuhl im Eigenbau?

Der Umbau oder die Sanierung des Dachstuhls kann je nach gewünschtem Ergebnis und den vorzunehmenden Maßnahmen und unterschiedliche Kosten mit sich bringen. Dabei spielt auch die Auswahl des Dachziegelherstellers eine wichtige Rolle.

Natürlich ist es immer kostengünstiger, wenn bestimmte Arbeiten selbst durchgeführt werden können und keine spezielle Firma dafür engagiert werden muss. Doch es sollte immer mit Vorsicht Bedacht werden, mit welchen Aufgaben man wirklich selbst fertig wird und welche Arbeiten lieber vom Fachmann durchgeführt werden sollten.

Dabei sollte man nicht nur die verlockend kleine Rechnung bei Eigenarbeit im Auge behalten, sondern vor allem auch den langfristigen Nutzen der Arbeit. Die Do-it-yourself-Variante ist mit großer Verantwortung verbunden und kann bei Fehlern zu noch höheren Kosten führen, als es ein Fachmann verlangt hätte. Das kann bei Wärmeverlust oder dem Eindringen von Feuchtigkeit der Fall sein.

Will man sich Hilfe für Dachstuhl und Dacheindeckung holen, ist zu empfehlen, stets mehrere Angebote zu vergleichen. Einige Firmen arbeiten nach Stundenlöhnen, andere bieten Pauschalangebote. Gibt die gewählte Firma eine realistische Einschätzung zur benötigten Dauer der Arbeit, kann eine Kalkulation nach Stunden durchaus ratsam sein. Doch auch das Abrechnen nach einem bestimmten Preis pro Quadratmeter kann Sicherheit bei der Planung geben.

Um seriöse Arbeit zu erhalten, ist in jedem Fall gute Recherche vonnöten, wobei es einfacher ist, sich beispielsweise bei Dachziegelherstellern auf bestimmte Anbieter zu fokussieren. Von Bedeutung ist dabei vorrangig das konkrete Angebot, die Erreichbarkeit und ob der Hersteller gute Referenzen zu verzeichnen hat. In manchen Fällen können auch Informationen darüber, wie lange ein Hersteller schon auf dem Markt tätig ist, zur Entscheidung beitragen.

Das Richtfest – Eine traditioneller Brauch

Rund um das Bauen eines Hauses gibt es viele Bräuche und Riten, doch der wohl bekannteste ist das Richtfest. Schon im Mittelalter feierte man die Erbauung eines Hauses zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Dachstuhls. Der traditionelle Anlass des Richtfestes, ist die Segnung des Hauses. Und damit dieser himmlische Segen in alle Wohnräume gelangen kann, muss das Richtfest noch vor der Dachdeckung gefeiert werden.

Dies ist der ursprüngliche Anlass, doch auch nicht religiöse Bauherren sollten dieses Fest feiern, denn damit ehrt er die Handwerker und bedankt sich für die geleistete Arbeit. Wird das Fest vom Bauherren nicht ausgerichtet, dann riskiert er, dass sich die Zimmerleute einen Lohn für seinen Geiz ausdenken. Traditionell wird oftmals zum Strohbesen gegriffen, der heimlich aufgesetzt wird. Dieser zeigt dann auch allen anderen, wie geizig der Bauherr war.

Wen der Bauherr zu seinem Richtfest einlädt, bleibt ihm überlassen, dabei sein sollten aber auf jeden Fall alle Menschen, die sich am Hausbau beteiligt haben. Außerdem gehören Nachbarn und Familie dazu. Auch Freunde sollten das Spektakel nicht verpassen. Wichtig ist aber, dass das Fest am Nachmittag, zur Arbeitszeit der Bauleute veranstaltet wird, weil dieses Fest zum Bauprozess dazu gehört.

Besonderes Symbol des Festes ist der Richtkranz, der von den Zimmerleuten an den Dachstuhl gehängt wird.

Der Dachstuhl – Eine wichtige Komponente für den Hausbau

Beim Erbauen eines Haues spielt das Dach schon Jahrzehnte lang eine sehr wichtige Rolle. Das Dach gilt als Markenzeichen jedes Hauses und kann ihm einen individuellen Charakter verleihen. Hausbauer entscheiden sich schon in der Planungsphase ihres künftigen Heims für eine Variante.

Immer wichtiger wird auch die Frage der Isolation. Im Dachstuhl liegt schließlich der höchste Punkt des Hauses und somit die Stelle an welcher es am meisten an Wärme verliert. In Deutschland gewinnt auch der Ausbau des Dachbodens wieder vermehrt an Bedeutung. Kuscheliges Ambiente oder gezielte Raumnutzung im Dachgeschoss bringen immer mehr Hauseigentümer dazu sich im Dachgeschoss zu verwirklichen, und das bei den doch relativ hohen Kosten die ein solcher Ausbau mit sich bringt. Doch für einen Ausbau eigenen sich nicht alle Dachformen. Es gibt sehr viele Unterscheidungen was die Konstruktionen betrifft, und bei dieser Auswahl kann die Planungsphase auf jeden Fall mal ein bisschen größer ausfallen!

Am aller einfachsten, und so mit auch am günstigsten ist ein typisches Flachdach. Auch aufgrund der hohen Kosten für einen Dachstuhl aus Holz wählen immer mehr Hauseigentümer diese Art des Daches. Auch Dachgärten werden immer beliebter, sie gelten als besonders isolierend und sind natürlich sehr naturbelassen. Das bedeutet jedoch nicht dass das Haus nicht auch von Innen isoliert werden muss!

Eine weitere Bauform die sich lohnt wenn man nicht auf eine wohnliche Nutzung des Dachbodens setzt ist die Variante des Leim- oder Nagelbinderdaches. Auch diese Konstruktion ist vergleichbar preiswert, da lediglich so genannte Dreiecksbinder aufgebaut und miteinander verstrebt werden müssen.

Für einen vorbildlichen und optimalen Ausbau eignet sich hingegen ein Kehlbalkendach ganz ausgezeichnet. Mit dieser Konstruktionen können sehr große Dach-Spannweiten errichtet werden und es gibt keine zusätzlichen Stützpfeiler die im spätereren Raumkonzept stören würden. Die Dachspitze wird hier verhältnismäßig sehr hoch angesetzt, so dass in manchen Fällen sogar noch eine offene, zusätzliche Ebene im Dachgeschoss selbst errichtet werden kann.

Um am teuren Baustoff Holz zu sparen ist grundsätzlich zu empfehlen die Spannweite des Daches so gering wie möglich anzusetzen. Auf diese Weise verkürzen sich die Balken. Außerdem kann der Einbau einer tragenden Wand im Dachgeschoss wirklich hilfreich sein um die Konstruktion besser zu stützen, auch so kann man ein bisschen günstiger davon kommen.

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