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Die Reinigung der Dachrinne ist notwendig

Der Sommer ist fast vorbei, nun folgt der Herbst und die damit verbundene Dachrinnen Reinigung. Dies ist zwar eine sehr mühsame Arbeit, wenn der Eigenheimbesitzer diese selber übernimmt, ist aber dennoch nötig.

Die richtige Dachentwässerung ist für den Feuchteschutz der Dachkonstruktion sowie des Unterdaches notwendig. Blätter, Tannennadeln, Moos oder Schmutz können dies verhindern. So kann auf Dauer überlaufendes Wasser zu Schäden an der Bausubstanz führen. Des Weiteren sind mit negativen Folgen zu rechnen, wenn keine Dachentwässerung gewährleistet werden kann und es zum Frost kommt. Um dies zu verhindern muss eine jährliche Dachrinnen Reinigung durchgeführt werden. Falls in der Nähe des Wohnhauses ein Baum steht, sollte der komplette Laubabfall abgewartet werden um sie zu säubern.

Eine gute Vorbeugung um eine Verschmutzung zu verhindern ist die Anbringung von einem netz- oder gitterartigen Laubschutz, der den Reinigungsprozess stark vereinfacht. In diesem Zusammenhang sollte auch ein Laubfang am Fallrohr angebracht werden. Diese Schutzmaßnahmen ersetzen jedoch keine regelmäßige Reinigung der Dachrinne, denn kleine Schmutzpartikel gelangen trotzdem durch die Laubsiebe und können das Fallrohr und den Abfluss verstopfen.

Die selbständige Reinigung der Dachrinne

An erster Stelle steht hier die Sicherheit des Eigenheimbesitzers. Die verwendete Leiter muss in einwandfreiem Zustand sein und auf einen festen Boden gestellt werden. Falls die Dachrinne aus Kunststoff besteht muss die Leiter dort aufgestellt werden, wo sich die dafür geeigneten Haken befinden.

Nun kann das Entfernen aller Rückstände, die sich in der Dachrinne befinden beginnen. Hierbei ist zu beachten, dass Dachrinnen aus Kupfer sehr empfindlich sind und deshalb auf spezielles Werkzeug zurückgegriffen werden sollte. Danach nicht die Fallrohre vergessen. Bei Bedarf muss das letzte Stück der Fallrohre entfernt werden um eine völlige Reinigung zu erzielen. Weitere Informationen

Ziegel reinigen die Luft

Bäume sorgen für saubere Luft, spezielle Dachsteine können dies ebenfalls. Die Dachsteine bestehen aus natürlichen Rohstoffen und werden mit wenig Energieaufwand produziert. Er ist der erste industriell gefertigte, umwelt-aktive Dachstein, dessen Oberfläche mit Titandioxid durchsetzt ist und deshalb gesundheitsgefährdende Schadstoffe aus der Luft in umweltfreundliche Substanzen umwandeln kann. Das Titandioxid muss direkt in Verbindung mit der Luft  sein, darum besitzen die Dachsteine eine natur-matte Oberfläche. So lassen sich bei maximaler Sonneneinstrahlung 90% der Abgase aus Heizung, Verkehr und Industrie neutralisieren. Die ungefährlichen Substanzen werden mittels Regen vom glatten Mikrobeton gespült.

Des Weiteren können Schmutz, Moose und Algen nicht am Dachstein haften bleiben und lassen das Dach wirken, als wäre es neu gedeckt. Angeboten werden diese Steine in vier Farbnuancen, Braun, Granit, Zementgrau und Ziegelrot. Spezielle Polymere sorgen für eine beständige, langlebige Farbe, diese Longlife-Technologie verstärkt den Look eines frisch gedeckten Daches. Hausbesitzer können mit den Ziegel ohne eigenes Zutun zum Umweltschutz beitragen.

Ein Garten hoch über den Dächern

Für viele Stadtbewohner ist ein Garten am Boden unmöglich. Deshalb geht der Trend hin zu mehr Grünflächen auf den Dächern.

Die Dachbegrünung schützt die Abdichtung des Flachdaches vor starken Witterungseinflüssen und schützt die Bewohner vor zu Hoher Hitze, Kälte oder Lärm. Der kühlende Effekt entsteht durch die Verdunstung des gespeicherten Regenwassers des Gründaches, dieses gespeicherte Niederschlagswasser entlastet das Kanalsystem. Durch die Entlastung erhält man oft Ermäßigungen der Abwassergebühr. Des Weiteren filtert das Pflanzenreich Luftschadstoffe und Feinstaub.

Die Auswahl des passenden Systems sollte man einem Fachmann überlassen, der sich mit der Dachstatik auskennt.

Bauherren können zwischen drei Gründachaufbauten wählen, die abhängig von der Nutzungsform, den bautechnischen Gegebenheiten und dem gewünschten Pflegeaufwand sind. Der Intensivbegrünung steht eine nahezu uneingeschränkte Pflanzenvielfalt zur Verfügung und ist vergleichbar mit einem Garten am Boden. Sie setzt eine hohe Tragfähigkeit des Daches voraus, jedoch kann ein kleiner begehbarer Dachgarten geschaffen werden. Sie benötigt einen hohen Pflegeaufwand und hat ihren Preis. Kostengünstiger ist die Extensivbegrünung, die anspruchslose Pflanzen wie Moose und Gräser beinhaltet. Sie kommen bei nicht benutzbaren Flachdächern zum Einsatz. Die einfache Intensivbegrünung kann man zwischen die Extensivebegrünung und der Intensivbegrünung einordnen. Durch die etwas höhere Substratschicht können mittelgroße Stauden, niedrige Sträucher und Gräser angepflanzt werde.

Die Qual der Wahl, die richtige Dacheindeckung

Die Wahl der passenden Dacheindeckung wird nicht nur durch persönlichen Geschmack und Preis bestimmt sondern öfter durch die Behörden zum Beispiel innerhalb der Farbauswahl eingeschränkt.

Eine große Vielfalt an Formen, Farben und Oberflächen bieten Tonziegel und Dachpfannen. Diese zählen zu den wirtschaftlichsten Deckungen und sind deshalb weit verbreitet. Des Weiteren lassen sich defekte Ziegel schnell austauschen und sind nicht brennbar. Die Hohe Robustheit sowie die hohe Lebenserwartung sind weitere Vorzüge der Dachziegel und Betonsteine.

Trotz vieler Vorteile sollte sich jeder Hausbesitzer Gedanken über mögliche Alternativen machen. Wie zum Beispiel Metalldächer. Metall unterstreicht ein modernes Gebäude und kann auch auf statisch grenzwertigen Dachkonstruktionen verwendet werden. Da jedoch Metall nicht dampfdicht ist muss zusätzlich ein Lüftungsraum vorhanden sein. Zink, Kupfer, Stahl und beschichtetes Aluminium bietet sich als Dacheindeckung aus Metall an. Sie sind besonders sturmsicher und robust und langlebig.

Andere Möglichkeiten für die Dacheindeckung sind Schieferplatten oder Faserzementplatten. Die Lebenserwartung von einem Schieferdach beträgt 100 Jahre. Die traditionelle Deckart ist sehr aufwändig und deswegen sehr teuer.

Eine billigere Variante ist die Deckung mit Faserzementplatten, diese werden fest genagelt und gelten infolge dessen als sehr sturmsicher. Faserzement wird auch als Wellplatten angeboten. Die Traditionellsten Dächer bestehen aus Reet oder Holzschindeln. Diese sind wärmedämmend und bei richtiger Pflege langlebig. Das organische Material ist allerdings brennbar und kann nur auf Dächern mit einer Neigung von 45° verwendet werden.

Für welche Bedachung man sich entscheidet, die Aufgabe ist es das Haus vor Wind und Wetter zu schützen.

Die Dachimprägnierung

Der Bestandteil am Haus welcher der meisten Belastung ausgesetzt ist, ist auf jeden Fall das Dach. So hat dieser zwar nicht so starke mechanische Belastungen aufgrund großer Maßen die auf ihn liegen, jedoch ist er jeder Witterung ausgesetzt. So ist es egal ob es nun regnet, stürmt oder schneit. Das Dach ist immer ungeschützt draußen und fängt das alles auf, was immerhin auch seine Aufgabe ist, damit es im Haus trocken bleibt. Und zugegeben – so ungeschützt ist es auch gar nicht. Immerhin sind die Dachziegel und sonstige Materialien imprägniert damit das Wasser einfach abgewiesen und nicht etwa aufgenommen wird. Das Problem ist jedoch, dass sich diese Imprägnierung nach einigen Jahren ablöst und erneuert werden muss. Dies kann man ganz gut selbst machen wenn man sicher vorher ausführlich informiert und die richtigen Materialien besorgt.

Wichtig ist erst einmal, dass diese Aufgabe bei warmen und vor allem trockenen Wetter stattfinden sollte. Als erstes sollte man die Fläche reinigen um jeglichen Schmutz zu entfernen. Sehr ratsam ist dabei ein Hochdruckreiniger, da sich beispielsweise Moos über die Jahre hinweg wirklich erstaunlich festsetzen kann. Anschließend trägt man die Imprägnierung auf. Am besten wirkt sie dabei vor allem, wenn man sie wirklich tief in das Material einarbeitet. Dafür eignen sich vor allem Deckenbürsten oder Gartenspritzen. Außerdem ist es ratsam nach dem ersten trocknen noch einmal rüber zu streichen um wirklich alle Poren und Ritzen zu erwischen.

Bei dem Produkt zur Imprägnierung sollte man vor allem darauf achten, dass es sich um ein lösemittelfreies Produkt handelt, da gerade Lösemittel zu den schädlichsten Stoffen im Baubereich zählen. So ist dies auch wichtig, obwohl sich das Dach draußen befindet, da es auch sehr umweltschädlich ist.

Fledermäuse unterm Dach

Sie haben keine Lust oder keine Möglichkeit, sich einem Naturschutz- oder einem Fledermaus- Verein anzuschließen? Trotzdem wollen Sie etwas für den Schutz der einheimischen Fledermäuse tun? Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie Sie die empfindlichen Säugetiere schützen können.

Fledermäuse können ohne geeignete Quartiere nicht überleben – selbst, wenn sie genügend Nahrung haben. Wenn Sie Ihnen also Asyl gewähren, ermöglichen Sie Ihr Überleben. Ein Bereich, wo es sich lohnt, selber tätig zu werden, kann das eigene Haus sein. Wussten Sie schon, dass ein Dachboden ein natürliches Sommerquartier für Fledermäuse ist? Die einheimischen Fledertiere fühlen sich unter dem Dach wohl, weil es dort warm, trocken, dunkel und sicher ist. Sie hängen meistens frei am Gebälk oder verkriechen sich zwischen Dachsparren und -latten oder Balken und Mauerwerk.

Wenn Sie möchten, dass Fledermäuse unter Ihrem Dach Unterschlupf finden, müssen Sie auf die Verwendung von giftigen Holzschutzmitteln verzichten. Denn häufig kommen Fledermäuse in Kontakt mit solchen Giften und müssen dann qualvoll sterben.

Eine weitere Voraussetzung für den Fledermausbesuch ist natürlich, dass die Tiere überhaupt Zugang zu Ihrem Dachboden finden. Genau das ist heutzutage immer seltener gegeben: Dachboden werden bei Neubauten oder Renovierungen regelmäßig “dicht gemacht”. Moderne Dachstühle werden oft regendicht gebaut, quasi versiegelt mit modernem Eindeckmaterial. Dies führt dazu, dass Fledermäuse hier keine Zuflucht mehr finden.

Ob es sich in Ihrem Fall nun um einen alten, offenen oder einen neuen, dichten Dachstuhl handelt: Sie haben eine Reihe von Möglichkeiten, den Insektenjägern zu helfen:

Sie können unter Anderem vor den Dach- bzw. Maueröffnungen eine oder mehrere Kammern bauen, die die Untermieter von übrigen Dachboden (aus hygienischen Gründen) abtrennen. Gemeint sind große Holzkästen oder Zwischenwände, die sich dicht an die Dachschräge oder die senkrechte Firstwand anschmiegen. Dabei reicht eine Kammer mit einigen parallel stehenden sägerauhen Holzbrettern oder einem Fledermausbrett völlig aus. Die Kammer sollte mit Katzenstreu ausgestreut und einmal im Jahr geöffnet und gesäubert werden. Daran sei aber noch mal erinnert: Wenn Sie solche Unterschlupfmöglichkeiten für die Tiere unter ihrem Dach installieren möchten, müssen Sie unbedingt beachten, dass das Holz nicht mit giftigen Schutzmitteln behandelt wurde.

Falls der Dachstuhl keine für Fledermäuse geeigneten Öffnungen aufweist, aber dafür einige der üblichen gaubenförmigen Lüftungsziegel, können Sie das Sieb bzw. Gitter in dem Lüftungselement mit einem Steinbohrer oder einer Zange entfernen. Die dabei entstehenden Öffnungen sind für Tauben zu klein, für Fledermäuse aber gerade richtig.

Fristende für die Dachbodendämmung

Bei den Energiesparprogrammen handelt es sich nicht nur um freiwillige Verordnungen an denen man sich orientieren und danach handeln kann wann man will. Das wurde spätestens nach der Abschaffung der normalen Glühbirne durch die Energiesparlampen deutlich. So kommt im Bundesland NRW nun die nächste Frist zur Einhaltung von Energiesparverordnungen. So lautet es in dieser, dass jedes Mehrfamilienhaus bis zum 31.Dezember 2011 gedämmte Decken vorzuweisen hat, insbesondere was den Dachboden angeht.

So sind gerade die Altbauten Energieverschwender. Somit sind eben bei diesen diese Sanierungsmaßnahmen sehr von Vorteil, da sie auf lange Zeit betrachtet eine Menge Geld einsparen lassen. Bei dieser Verordnung spielt es auch keinerlei Rolle ob die Mieter den Dachboden nutzen oder nicht, der Besitzer des Hause ist zu diesen Maßnahmen verpflichtet. Einzig und Allein Besitzer eines Zweifamilienhauses die auch darin wohnen sind von dieser Verordnung ausgenommen, sofern sie sich dieses Eigentum vor dem 1. Februar 2002 angeschafft haben.

Die deutliche günstigere Variante beim Dämmen ist es, wenn man die Decke wenn unten dämmt. Teurer wird es dabei beispielsweise beim Dachboden, wenn man diesen von der oberen Seite isoliert und dämmt. Dies ist auf jeden Fall von Nutzen wenn man plant den Dachboden zum Wohnbereich auszubauen und dies eh notwendig wird. Deswegen sollte man sich spätestens jetzt darüber im klaren werden, ob man dies möchte oder nicht und am besten mit dem Handwerker seines Vertrauens darüber reden, welche Möglichkeiten einem dabei offen stehen.

Da kommt in Zukunft sicherlich auch eine Menge auf diverse Handwerksbetriebe zu, da diese oftmals für diese Dämmarbeiten herangezogen werden. Dies wird vor allem die Handwerksbranche freuen, da man so zum Winter hin noch ordentlich Aufträge einsammeln kann und somit auch in der “kalten” Jahreszeit etwas Geld in die Kassen kommt.

 

Der Schneefang fürs Dach

Ein Schneefang dient dem Schutz von Passanten und Sachgegenständen,welche durch herunterfallende Schneelawinen zu Schaden kommen könnten.

Denn Schnee übt eine große Last auf das Dach aus. 10 cm Pulverschnee wiegen rund 10 kg je Quadratmeter. Bei Nassschnee vervierfacht sich dieses Gewicht gleich auf 40kg je Quadratmeter. Am schwersten ist jedoch Eis mit einer Belastung von rund 90 kg pro Quadratmeter.

Zur Abschätzung,ob ihr Dach einen Schneefang benötigt, helfen sowohl Schneelastzonen, als auch die in ihrer Region zu erwartende Schneelast. Grundsätzlich Pflicht sind Schneefang oder Schneefanggitter bei Dächern mit einer Dachneigung von 45 Grad oder mehr.

Durch Schneefang oder Schneefanggitter wird der anfallende Schnee direkt im Bereich vor der Traufe gestaut.  So kann er nicht abfallen und langsam abschmelzen.

Jedoch wirken diese baulichen Maßnahmen auch nur bis zu einer gewissen Obergrenze.  Falls massive Schneefälle auftreten und die Witterungsbedingungen einen normales Abtauen nicht zulassen, dann sollte man überlegen, ob man  das Dach zusätzlich frei räumt.

Bei den grundsätzlichen Dacharbeiten, welche über das Jahr verteilt durchgeführt werden, wie z.B. Dachreinigung und Reinigung der Dachrinnen etc., sollte auch eine Überprüfung hinsichtlich der Schneelast durchgeführt werden. Dafür muss der Schneefang bzw. das Schneefanggitter auf Funktionsfähigkeit und Festigkeit überprüft werden.

Dachmodernisierung für Schallschutz und Wärmedämmung

Mit einer guten Dachisolierung durch Schallschutz und Wärmedämmung lassen sich horende Heizkosten sparen. Eine Modernisierung bei veralteter Wärmedämmung ist daher sehr empfehlenswert.

Bei der groß angelegten Modernisierung ihres Vierfamilienhauses nahmen Familie Nöcker und eine weitere Eigentümerin zuerst das Dach in Angriff. Der nahe Flughafen machte einen besseren Schallschutz dringend nötig, außerdem wollten die Bewohner durch die neue Dämmung einen höheren Wärmeschutzwert erreichen. Die Arbeiten liefen schnell und unkompliziert. „Am ersten Tag abends war das Dach schon wieder dicht“, sagt Peter Nöcker, Marketingleiter der mittelständischen Baustoffallianz Bauen+Leben. Seitdem die Handwerker abgezogen sind, ist es im Haus nicht nur deutlich ruhiger, sondern auch angenehmer temperiert. „Im Sommer bleibt die Hitze draußen und im Winter die Wärme drinnen“, sagt Nöcker.

Als effektive Warme- und Schallschutzdämmung profilierte sich die Dämmung des Daches von außen, die sogenannte Aufsparrendämmung. Dafür befestigten die Handwerker 14 Zentimeter dicke, mannshohe Sandwichplatten aus Polyurethan – für die Wärmedämmung –, aus Mineralwolle – für den Schallschutz – sowie einer Schicht Alufolie auf den Dachbalken, diese werden mit sogenannten Dörken befestigt. Diese Form der Dachdeckung hat mehrere Vorteile, sie geht sehr schnell und belästigt die Bewohner fast gar nicht. Weder durch übermäßig laute Bauarbeiten, noch durch Bauarbeiter, die sich ewig auf dem betreffenden Grundstück herumtreiben. Hervorragend passen große Dachziegel, um die bereits guten Werte bei Schallschutz- und Wärmedämmung noch zu optimieren. Sie speichern die Wärme und bieten eine zusätzliche Schicht um vor Lärm zu schützen.

Des Weiteren solches Dach lässt sich problemlos um eine Photovoltaikanlage erweitern. Ist diese richtig installiert, so produziert sie bis zu 4000 Kilowattstunden Strom pro Jahr, theoretisch genug um eine vierköpfige Familie ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

 

Beliebte Dachform: Das Steildach

Für den Laien ist Dach gleich Dach, demzufolge auch Steildach gleich Steildach, aber ist das wirklich so einfach? Wie sie der suggestiven Fragestellung wahrscheinlich bereits entnehmen konnten, ist es natürlich nicht so einfach. Einführend ist zu konstatieren, dass man „Steildächer“ in wirkliche Steildächer und geneigte Dächer gliedert und obwohl Steildach synonym zur Benennung von geneigten Dächern verwendet wird, ist dies ex definition falsch. Es ist ziemlich genau festgelegt ab wann ein Dach ein Steildach, und wann ein geneigtes ist. Für das Prädikat Steildach muss es einen Mindestneigungswinkel von 22 Grad haben, ab 7 Grad Neigung spricht man von einem geneigten Dach.

Doch warum sind diese klaren Abgrenzungen der Begrifflichkeiten überhaupt wichtig? Und warum sollte Sie das interessieren?

Die Art der Dachdeckung hängt stark vom Neigungswinkel des Daches ab. So benötigt man andere Dachziegel bei einem Steildach, als bei einem geneigten Dach – andere Materialien, andere Formen, andere Ausrichtungen. Die allseits bekannten Tondachziegel können zum Beispiel nur an Dächern ab einer Neigung von mindestens zehn Grad angebracht werden. Nur mit Spezialanfertigungen wie dem BRAAS-7-Grad-Dach ist es möglich auch bei geringerer Neigung Tondachziegel zu verwenden. Jedoch muss bei diesen Dächern öfters auf das sogenannte Bitumschindeln oder ähnliche Deckarten zurückgegriffen werden.

Weiterhin wird das Steildach in Pfetten- und Sparrendach unterteilt. Das Sparrendach bietet direkt unter der Dachkonstruktion Raum, der je nach Geschmack und Belieben frei verplant werden kann. Das Pfettendach hingegen besteht aus Stützen, auf denen die Pfetten aufgebracht sind – hier gibt es keinen nutzbaren Stauraum.

Gerade für Sie als angehender Eigenheimbesitzer sollten die gelieferten Informationen von Relevanz sein. Was nach banaler Haarspalterei klingt, kann für den erfolgreichen Hausbau äußerst wichtig sein.

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