Archiv für die Kategorie „Dächer“

Dachstuhl im Eigenbau?

Der Umbau oder die Sanierung des Dachstuhls kann je nach gewünschtem Ergebnis und den vorzunehmenden Maßnahmen und unterschiedliche Kosten mit sich bringen. Dabei spielt auch die Auswahl des Dachziegelherstellers eine wichtige Rolle.

Natürlich ist es immer kostengünstiger, wenn bestimmte Arbeiten selbst durchgeführt werden können und keine spezielle Firma dafür engagiert werden muss. Doch es sollte immer mit Vorsicht Bedacht werden, mit welchen Aufgaben man wirklich selbst fertig wird und welche Arbeiten lieber vom Fachmann durchgeführt werden sollten.

Dabei sollte man nicht nur die verlockend kleine Rechnung bei Eigenarbeit im Auge behalten, sondern vor allem auch den langfristigen Nutzen der Arbeit. Die Do-it-yourself-Variante ist mit großer Verantwortung verbunden und kann bei Fehlern zu noch höheren Kosten führen, als es ein Fachmann verlangt hätte. Das kann bei Wärmeverlust oder dem Eindringen von Feuchtigkeit der Fall sein.

Will man sich Hilfe für Dachstuhl und Dacheindeckung holen, ist zu empfehlen, stets mehrere Angebote zu vergleichen. Einige Firmen arbeiten nach Stundenlöhnen, andere bieten Pauschalangebote. Gibt die gewählte Firma eine realistische Einschätzung zur benötigten Dauer der Arbeit, kann eine Kalkulation nach Stunden durchaus ratsam sein. Doch auch das Abrechnen nach einem bestimmten Preis pro Quadratmeter kann Sicherheit bei der Planung geben.

Um seriöse Arbeit zu erhalten, ist in jedem Fall gute Recherche vonnöten, wobei es einfacher ist, sich beispielsweise bei Dachziegelherstellern auf bestimmte Anbieter zu fokussieren. Von Bedeutung ist dabei vorrangig das konkrete Angebot, die Erreichbarkeit und ob der Hersteller gute Referenzen zu verzeichnen hat. In manchen Fällen können auch Informationen darüber, wie lange ein Hersteller schon auf dem Markt tätig ist, zur Entscheidung beitragen.

Dachgeschoss in Kinderzimmer verwandeln

Mit einem Kinderzimmer im Dachgeschoss können sie Kinderträume wahr werden lassen. Denn ausgestattet mit großzügigen Dachfenstern eignen sie Räume unterm Dach besonders gut als Kinderzimmer. Denn durch ihre Lage und viel Luft und Licht wird für die Kleinen so ein gesundes Raumklima geschaffen.

Da Kinder besonders sensibel auf Umwelteinflüsse reagieren, profitieren sie besonders von einem Wohlfühlklima,welches in Räumen unter dem Dach geschaffen werden kann. Dabei kommt es nicht nur auf genügend Licht und Luft an, sondern auch auf die Raumtemperatur. Dafür können ökologische Dämmmaterialien und modernste Fenstersysteme Dachgeschosswohnungen gut isolieren,wobei die Raumtemperatur immer auf einem angenehmen Niveau bleibt.

Zusätzlich dazu können Rollläden einen guten Schutz sowohl vor Sonne und Hitze im Sommer bieten, als auch eine zusätzliche Wärmedämmung in kalten Winternächten.

Um den Forscherdrang der Kinder nicht zu behindern,aber gleichzeitig auch für ausreichende Sicherheit zu sorgen, eignen sich Schwingfenster mit Obenbedienung. Diese sind sowohl für die Erwachsenen bequem zu bedienen und haben für die Kleinen Entdecker eine unerreichbare Höhe. Ganz sicher können Eltern mit zusätzlichen Sicherheits-Verschlüssen gehen, bei denen eine Fensteröffnung nur mit dem passenden Schlüssel möglich ist.

Damit auch ein angenehmer und durchgehender Mittagsschlaf gewährleistet ist, gibt es schöne Rollos in bunten Farben und kindgerechten Designs,welche das Zimmer komplett abdunkeln. Meistens sind dies Elektro-Rollläden, welche sich per Funkfernbedienung auf Knopfdruck steuern lassen.

 

Photovoltaik auf dem Dach

Viele Hauseigentümer besitzen mittlerweile eigene Phovoltaikanlagen auf den Dächern ihres Hauses. Und das ist auch gut so, denn kein Strom ist so sauber und schonende zur Umwelt wie dieser. Die Nutzung der natürlichen Kraft der Sonne zur Energiegewinnung ist dabei gar nicht so neu. Schon die Griechen haben ihre Häuser vor mehr als 2000 Jahren so gebaut dass sie die Energie der Sonne effektiv nutzen können.

Auch heute noch vertrauen wir diesem System. Unsere Häuser richten wir mit großen Fensterfronten Richtung Süden aus. So kann am Tage genügend Sonnenlicht in die Wohnräume strömen, die Mauern speichern die Wärme. Dies ist vor allem im Winter effektiv, denn auch zur kalten Jahreszeit hat die Sonne viel Kraft und schenkt uns Wärme. Sind die Photovoltaikanlagen richten wir ebenfalls nach der Sonne aus. Meistens haben sie mittlerweile einen automatischen Sensor, der so programmiert ist, dass die Anlage das meiste an Sonnenenergie auffangen und somit umwandeln kann. Das Prinzip ist ganz einfach, jede einzelne Solarzelle nimmt Sonnenlicht auf, die Anlage verwandelt diese Energie in Strom.

Vor allem zu Zeiten sehr hoher Energiekosten und immer knapper werdenden Ressourcen der konventionellen Energiequellen wie Öl und Kohle rentiert es sich mehr und mehr über ein eigenes Versorgungsnetz nachzudenken. Es gibt noch immer Projekte mit staatlichen Subventionen. Und er große Dachflächen besitzt kann den überprodzierten Strom ans Stromnetz abgeben und verkaufen. So lässt sich noch eine zusätzliche Einnahmequelle für die Finanzierung eines solchen Projekts ermitteln.

Auch für die Zukunft wird immer mehr Hoffnung in die Kraft natürlicher Ressourcen gesetzt. Der Ausstieg aus der Atomenergie stellt Deutschland nun vor erneute Herausforderungen. Umso besser also wenn man Selbstversorger ist, und sein eigenes Haus vielleicht nicht nur zu einem Energiesparhaus, sondern auch zu einem Nullenergiehaus umwandeln kann.

Dach absichern

Gerade im Winter ist durch die Witterungsbedingungen die Sicherheit des Daches gefährdet. In Frostperioden können sich Eiszapfen an Dachrändern und Regenrinnen bilden, die sich während des Tauwetters dann lösen und damit erheblichen Schaden ausrichten können.Auch ist es möglich, dass es für die Dachrinne wegen der schmelzenden Schneemassen zu einer Überbelastung kommt und damit zum Bruch.

Die wärmeren Sommermonate sind dafür geeignet, mögliche Schäden vorzubeugen. Für mehr Sicherheit können elektrische Heizsysteme an zentralen Stellen sorgen. Ein Einbau solch neuer Systeme wäre durchaus sinnvoll und sollte in Erwägung gezogen werden, um das Gebäude und die darin wohnenden Menschen zu schützen. So können durch Dachrinnenheizungen beispielsweise Rohrschäden und Eiszapfenbildung verhindert werden. Durch Rohrbegleitheizungen kann ein Rohrbruch wegen eingefrorener Wasserrohre vermieden werden. Diese modernen Systeme arbeiten außerdem sehr energiesparend und effizient.

Wer das energieraubende „Eishacken“ aus dem Dachfenster heraus vermeiden will oder gar, das zeitintensive Entfernen der Eisspitzen am Dachrand auf einer Leiter oder mit Hilfe der Feuerwehr, dem ist durch eine Dachrinnenheizung eine effektive und weniger kraftauftreibende Alternative geboten. Fachexperten beschreiben das Arbeiten der Heizung als nahezu wartungsfrei und zudem vollautomatisch. Mit fachlicher Hilfe, lässt sie sich leicht einbauen. Robust und energiesparend, bestehen Dachrinnenheizungen meist aus Heizleiter und einem Feuchte- und Temperatursensor und können in den meisten Fällen auch noch nachträglich eingebaut werden. Die integrierte Steuerung erfasst die genauen Daten, um dann den optimalen Zeitpunkt zum Einschalten zu ermitteln. So wird die Eisbildung knapp vor dem Gefrierpunkt verhindert.

Lange Frostperioden und die dadurch entstehenden Schäden und Gefahren, bedeuten oft auch eine finanzielle Belastung. Kleine Blessuren an der Fassade können schnell durch einen Anstrich erneuert werden, wofür Osmo eine große Auswahl an Farben und Lacken bereithält. Doch wenn Häuser zum Beispiel an einer öffentlichen Straße stehen und es durch herunterfallende Eiszapfen zu Sach- oder Personenschäden kommt, kann es durchaus sein, dass Hausbesitzer zur Kasse gebeten werden, weil sie die Verkehrssicherungspflicht verletzt haben.

Feuertrutz Nürnberg – die Brandschutz Messe

Im Februar nächsten Jahres findet die Messe für vorbeugenden Brandschutz statt- Auf der Feuertrutz in Nürnberg wird jede Menge neues in Sachen Sicherheitsvorkehrungen vorgestellt. Auch ein Kongress finden parallel zu dem Geschehen auf der Messe statt.

Hier werden nicht nur die neusten Produkte für die Branche vorgestellt, sondern auch Informationsveranstaltungen abgehalten. Hier geht es vor allem um Networking. Die ausstellenden Unternehmen arbeiten stark mit den Besuchern zusammen und auch Bildungsvertreter sind vor Ort. Präsentiert werden Studiengänge und Ausbildungsberufe in der Branche des vorbeugenden Brandschutzes. Auch eine Jobbörse wird auf der Messe angeboten.

An Produkten werden hier vor allem Frühmelde- und Warnsysteme vorgestellt. Auch Flucht- und Rettungsmöglichkeiten spielen auf der Messe eine große Rolle.
Immer wichtiger werden auch neue Belüftungsanlagen und vor allem auch neue Fenster- und Türmodelle. Organisatorischer Brandschutz wird ebenfalls auf der Messe einbezogen. Doch viel wichtiger ist die Versorgung der Privathaushalte. Immer wieder brennen durch kleine Fehler ganze Häuser ab und Menschen können verletzt werden. Häuser ohne Brandschutzmaßnahmen sind deswegen zu heutigen Zeiten eher selten geworden, zumindest was die Quote der Neubauten betrifft. Auch nachträglich können jedoch tolle Maßnahmen ergriffen werden, dies kann im Einzelfall Leben und Existenz retten.

Vorbeugend informiert die Messe aber hauptsächlich über neue Produkte, die mit neuartigen Materialien gefertigt wurden um so ein noch höheres Maß an Sicherheit gewährleisten zu können. Auch spezielle neue Bauanforderungen bei Neubauten erfordern immer Sicherheitsmaßnahmen auf dem neusten Stand. Das Einhalten von diesen Schutzmaßnahmen spielt in öffentlichen Gebäuden eine existenzielle Rolle. Mit diesen Sicherheitsfragen beschäftigt man sich vorwiegend auf dem Messe-begleitenden Kongress, auch hier werden neueste Innovationen vorgestellt um Beteiligte auf den neusten Wissensstand zu bringen.

Die energetische Dachsanierung

In Zeiten des Klimawandels und der Rohstoffknappheit, die immer weitere steigende Kosten für Energie impliziert, sollten in der eigenen Wohnung oder beim Eigenheim alle relevanten Faktoren und Einsparmöglichkeiten geprüft werden, um nicht nur das finanzielle Budget gegenwärtig zu schützen, sondern sich auch im möglichst hohen Maße von zweifelsohne weiter steigenden Preisen für die Energieversorgung zu schützen.

So kann beispielsweise eine energische Dachsanierung eine durchaus lukrative Investition in die Zukunft sein, die sich schnell wieder rentiert, als sich mancher Hausbesitzer überhaupt vorstellen kann. Ein nach diesen Kriterien gedämmtes Dach garantiert nämlich nicht nur ein wohngesundes Raumklima, sondern auch geringe Dachsanierung.

Insbesondere Dächer älteren Datums sind oft nur sehr unzureichend gedämmt und abgedichtet, sodass Wärmebrücken, ein zugiges Raumklima und auch enorm hohe Heizkosten für manche Hausbesitzer keine Seltenheit sind. Es gelten mittlerweile ganz andere energetische Normen, sodass sich Umwelt- und Klimaschutzziele eigentlich oftmals nur über eine energetische Dachsanierung umsetzen lassen. Wird diese fachlich sorgfältig durchgeführt, so sind in der Regel die gewünschten Effekte zu beobachten.

Denn nach der erfolgten energetischen Dachsanierung zeichnet sich das Dachgeschoss über eine optimale Dämmung sowie Luftdichtigkeit aus, die insbesondere bei verwinkelten Dächern oftmals nur von Experten durch fachmännische Arbeit erreicht werden kann. Zugerscheinungen und Wärmeverluste sind nun ein Problem, das der Vergangenheit angehört. Dabei wird oftmals auch die Haltbarkeit dadurch erhöht, dass durch Schimmel oder Feuchtigkeit bedingte Bruchschäden in der Regel auf längere Zeit ausgeschlossen werden.

Wessen finanzielles Budget eine energetische Dachsanierung nicht vollkommen abdecken kann, der kann bei der KfW Fördermittel beantragen, sollte aber auch stets bei der Entscheidung im Auge behalten, dass ein neues Dach den Wert der eigenen Immobilie immer steigert und ein wichtiges Kriterium für einen Wiederverkaufswert eines Hauses darstellt.

 

 

Licht für das Dachgeschoss

Das traute Heim ist für viele der Mittelpunkt des Alltags: hier wird gekocht, geredet, relaxt und gearbeitet. Klar, dass die Einrichtung da besonders gemütlich und die Ausstattung pflegeleicht sein sollte, schließlich will man sich ja in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlen. Einer Sache wird leider oft nicht die rechte Beachtung geschenkt: der passenden Beleuchtung. Gerade in Dachzimmern können kleine und schmale Seitenfenster dafür sorgen, dass keine behagliche Stimmung aufkommen will. Doch mit den neuen Gauben und Dachfenstern kann jedem Hauseigentümer ein Licht aufgehen.

Je nach Bedarf kann man hierbei die Sonnen- und Lichteinstrahlung perfekt regulieren: mittels integrierter Sonnenschutzprodukte, Rollläden oder sogar einer Fensterbeleuchtung.

Neueste Fenstermodelle werden per Funk-Fernbedienung gesteuert, somit ist das Liegenbleiben im Bett oder das entspannte Kuscheln auf der Couch ununterbrochen möglich. Besonders innovativ sind Fenster, die mit einem natürlichen Reinigungseffekt ausgestattet sind. Dabei lässt eine spezielle, unsichtbare Beschichtung auf der Außenseite mithilfe der UV-Strahlung organischen Schmutz zersetzen und vom Regen wegwaschen.

Die zugehörigen Fernbedienungen sind richtig kleine Multitalente: sie bestimmen, ob das Fenster offen oder geschlossen ist, fahren morgens die Rollläden hoch, schalten die Fensterbeleuchtung ein… Besonders optimal für alle, die öfter mal auswärtig übernachten: eine spezielle „Anwesenheitssimulation“ schreckt Einbrecher ab. Super für eher vergessliche Zeitgenossen: ein Regensensor schließt die Fenster bei aufprallenden Tropfen automatisch.

Die Fernsteuerung läuft komplett über Funk, daher kann man sich das Legen von Kabeln sparen. Zudem können im Bedienungssystem alle Fenster einzeln benannt werden, zum Beispiel nach Raumzugehörigkeit, um Verwechslungen zu vermeiden. Sogar andere Produkte können in die Bedienung mit eingebaut werden, auch, wenn diese von anderen Firmen stammen. Somit gehen zukünftig Bedienung von Fenstern, Licht, Garagentor und Heizregler Hand in Hand.

Natürlich hat diese Technik ihren Preis, doch gerade, wer über Jahre hinweg in seinen eigenen vier Wänden glücklich sein möchte, sollte diese Kosten nicht scheuen.

Das Pfettendach

Ein Pfettendach ist eine traditionelle Dachkonstruktion,welche bei der Herstellung eines geneigten Daches verwendet wird. Dabei kommen die der Name schon sagt, Pfetten zum Einsatz. Dies sind die waagegerechte Balken, auf denen die Dachsparren aufliegen und welche diese tragen.

Mit dieser Dachkonstruktion können besonders geringe Dachneigungen bis hin zum Flachdach konstruiert werden. Beim Pfettendach werde mehrere Sparren hintereinander gestaffelt, wobei darauf zu achten ist, dass alle Sparen in Firstrichtung zeigen. Diese Sparren, werden durch eine oder mehrere Pfetten getragen.

Im Gegensatz zum Sparrendach, wo sich zwei Sparren immer gegenüber liegen, kann es beim Pfettendach auch so sein, dass die Sparren versetzt angeordnet werden.

Ein Pfettendach eignet sich besonders als Dachkonstruktion, wenn größere Dachfenster oder Dachgauben später eingebaut werden sollen.

Die Beim Bau eines Pfettendaches verwendeten Sparren und Pfetten sind bestehen aus ziemlich dickem Holz.  Wenn sie vorhaben ein Pfettendach zu bauen, dann sollte dies in der Regel durch einen Dachdecker oder einen Zimmermann geschehen. Diese kümmern sich dann auch um die Besorgung entsprechender Materialien.

Dabei sollten sie bedenken, dass die Kosten eines Pfettendaches meist höher liegen, als bei einem Sparrendach, da der Holzverbrauch ohne eine Stahlbetondecke wesentlich höher ist.

 

Vorbereitung für den Dachausbau

Wenn man sein Dach ausbauen möchte, sollte man sich nicht überschätzen und professionelle Ratschläge und Hilfe einholen. So kann man zwar eine schon eine Menge selbst tun, aber das eigentliche bauen sollte man aufgrund der Sicherheit echten Profis überlassen.

So muss man als erstes den Zimmermann organisieren. Dieser schaut sich das Haus und den zu planenden Ausbau an und entwirft dann einen Vorschlag wie er den Dachstuhl aufbauen würde. Dies macht er dann streng nach Montageplan. Heutzutage kann man das schon an einem Tag schaffen, da die Technik und Hilfen soweit entwickelt sind. Steht der Dachstuhl darf das obligatorische Richtfest natürlich nicht vergessen werden.

Wer hätte es gedacht, aber auch der Dachdecker spielt eine wichtige Rolle beim Dachausbau. So verlegt dieser Dachpfannen, Ziegel oder Schieferplatten. Außerdem installiert er noch die Wärmedämmung als auch die Dampfbremse. Zuständig sind sie auch für den Einbau der Dachfenster. Wenn gewünscht und geplant, dann sind sie auch für die Befestigung von Solaranlagen zuständig.

Vom Namen her unbekannter, aber nicht weniger wichtig ist der Spengler. Dieser kümmert sich vor allem um Dinge aus Metall. So ist er zuständig für Blitzableiter, Schneefangsysteme, Dachrinnen, Fallrohre sowie für sonstige Anschlüsse. Außerdem fasst er Kamine. Ein großer Aufgabenbereich besteht für ihn auch, wenn es sich um Dächer aus Titanzink handelt.

Die Heizungs – Elektroinstallateure darf man auf keinen Fall vergessen. So müssen auch bei einem Dachausbau eine Menge Anschlüsse getätigt werden. So wird der gesamte neue Stromkreis für Steckdosen, Leuchte und auch Fernseh- und Telefonkabel gelegt. Die Heizungsanlage brauch nun auch neue Zusätze, welche durch neue Rohre und Heizkörper erfolgt. Wichtig ist hierbei vor allem, ob die bisherige Energiequelle für den zusätzlichen Anbau ausreicht oder ob dort noch Alternativen folgen müssen.

Wer diese Tipps beachtet und nicht alles auf eigene Faust versuchen will, der macht es richtig!

Der Dachaufbau

Wer bei einem Neubau oder einem Umbau die Charakteristik des eigenen Hauses in besonderer und exponierter Art und Weise zu akzentuieren beabsichtigt, der sollte unbedingt bei der Planung und Auswahl des Daches darauf achten, wie er seine Wahl trifft. Zudem ist es nicht nur die Optik, die bei dieser Wahl eine besondere Rolle spielt, sondern auch die Nutzbarkeit und die Kosten, die damit verbunden sind, hängen in bedeutender Weise mit der Auswahl der Dachform zusammen.

Dabei muss man bedenken, dass in einzelnen Fällen durch Landesbauordnung die Behörden eine bestimmende Rolle bei der Wahl beziehungsweise Vorschrift oder dem Handlungsspielraum hinsichtlich der Gestaltung des eigenen Daches spielen. Oftmals müssen auch wegen der historischen Ortsbilder die Dachformen, Aufbauten oder Eindeckungen entsprechen angepasst werden.

Zudem sollte man darauf achten, in was für einem natürlichen Umfeld man lebt und baut und wie die zu erwartenden Witterungsverhältnisse sind, denen durch unterschiedliche Ausprägungen der Gestaltung des Daches auch unterschiedlich begegnet werden kann. Als Faustregel an dieser Stelle gilt, dass je mehr Regen in der Region fällt, desto steiler die Dachkonstruktion sein sollte.

Daran angeknüpft ist dann auch in Abhängigkeit die Größe des nutzbaren Raumes unter dem Dach. Der Dachstuhl selbst sollte dabei unbedingt von Fachleuten konstruiert werden.

Was nun allerdings die Auswahl der in Frage kommenden Dachformen betrifft, so sind den Geschmäckern eigentlich kaum Grenzen gesetzt, denn es herrscht eine Vielfalt an Variationen, die auch für jedes Budget etwas bereit halten. Der absolute Renner ist dabei nach wie vor das Satteldach, das bedingt durch die beiden Dachseiten nicht nur sehr solide ausfällt, sondern sich auch beliebig bei unterschiedlichem Neigungsgrad mit anderen Dachelementen kombinieren lässt. Ebenfalls beliebt sind Walm- und Krüppelwalmdächer, die zu den ältesten Dächern überhaupt zählen und dem Haus einen sehr repräsentativen Charakter verleihen und zudem mit Gauben entsprechend ergänzt werden können.

Geht es um die Bedeckung eines Altbaus so liegen Mansardächer im Trend, die mit ihrer geschwungen Form ermöglichen, den Dachstuhl komplett auszubauen und so den Platz maximal zu nutzen.