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Die Dachimprägnierung

Der Bestandteil am Haus welcher der meisten Belastung ausgesetzt ist, ist auf jeden Fall das Dach. So hat dieser zwar nicht so starke mechanische Belastungen aufgrund großer Maßen die auf ihn liegen, jedoch ist er jeder Witterung ausgesetzt. So ist es egal ob es nun regnet, stürmt oder schneit. Das Dach ist immer ungeschützt draußen und fängt das alles auf, was immerhin auch seine Aufgabe ist, damit es im Haus trocken bleibt. Und zugegeben – so ungeschützt ist es auch gar nicht. Immerhin sind die Dachziegel und sonstige Materialien imprägniert damit das Wasser einfach abgewiesen und nicht etwa aufgenommen wird. Das Problem ist jedoch, dass sich diese Imprägnierung nach einigen Jahren ablöst und erneuert werden muss. Dies kann man ganz gut selbst machen wenn man sicher vorher ausführlich informiert und die richtigen Materialien besorgt.

Wichtig ist erst einmal, dass diese Aufgabe bei warmen und vor allem trockenen Wetter stattfinden sollte. Als erstes sollte man die Fläche reinigen um jeglichen Schmutz zu entfernen. Sehr ratsam ist dabei ein Hochdruckreiniger, da sich beispielsweise Moos über die Jahre hinweg wirklich erstaunlich festsetzen kann. Anschließend trägt man die Imprägnierung auf. Am besten wirkt sie dabei vor allem, wenn man sie wirklich tief in das Material einarbeitet. Dafür eignen sich vor allem Deckenbürsten oder Gartenspritzen. Außerdem ist es ratsam nach dem ersten trocknen noch einmal rüber zu streichen um wirklich alle Poren und Ritzen zu erwischen.

Bei dem Produkt zur Imprägnierung sollte man vor allem darauf achten, dass es sich um ein lösemittelfreies Produkt handelt, da gerade Lösemittel zu den schädlichsten Stoffen im Baubereich zählen. So ist dies auch wichtig, obwohl sich das Dach draußen befindet, da es auch sehr umweltschädlich ist.

Eine Regenrinne aus Holz?

Die Technik für die Herstellung von Holzdachrinnen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Während früher man die Rinnen mühsam in 10 bis 12m lange Streifen ausgehackt hat und auf gerade und langsam wachsende Fichten-, Tannen-, oder Lärchenbäume angewiesen war, stützt man sich heute auf Gebirgsholz. Damit ist die optimale Haltbarkeit garantiert. Die Holzdachrinnen können nach ihrer Qualität sortiert werden. Erst nach Monaten werden die Holzdachrinnen trocken, so dass man die endgültige Qualität prüfen und stufen kann.

Um ein hochwertiges Produkt anbieten zu können, sollte man nur im Winter gefälltes und langsam gewachsenes Holz verwenden. Die Qualität der Rinnen sind am dem Erhalt der stabilisierenden Jahresringe im Rinnenprofil zu erkennen.

Warum sollte man sich für die Holzdachrinne entscheiden? Die Holzdachrinnen sind ein Naturprodukt, das ein Haus nicht nur schmückt, sondern funktional erfüllt. Das Regenwasser kann damit auf natürliche Weise zum Boden ablaufen. Allerdings sollte man andere Möglichkeiten bedenken, falls der Abwurf des Wasser in der Nähe anderer Bäume und Laub gegeben ist. Verlängerungen von Rinnen können dazu dienen, das zu verhindern. Die Verlängerungen der Rinnen können durch eine eingeleimte Rundfeder mit wasserfestem PU-Leim geschehen. Die Haltbarkeit von Fichten Holzdachrinnen erhöht sich damit auf ca. 12 bis 25 Jahre. Doppelt so viel halten die Lärchenrinnen.

Eine aufwändigere Variante ist die lamellenverleimte Lärchendachrinne. Diese Rinnen werden verleimt, um das Lärchenholz “ruhig zu stellen”, um die Abnutzung zu verhindern. Bei großen Dachrinnenprofile muss man darauf achten, dass diese große Rundholzdimensionen benötigen.

Holz, welches länger als 5 m ist, muss keilverzinkt zusammengesetzt und für die Wasserfestigkeit mit Resorzinharzkleber verleimt werden.

Wer schnell die Holzdachrinnen benötigt, kann auf eine andere Lösung zurückgreifen. Die Rinnen können mit einem Innenanstrich aus flüssigen Bitumen auf Latex bearbeitet werden. Somit sind die Rinnen dicht.

 

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