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Dachziegel und Ihre Besonderheiten

Dachziegel – jeder kennt sie, jedes Haus hat sie. Am bekanntesten sind wohl die aus Ton gebrannten klassischen Dachziegel. Diese sind meist flache oder gebogene Platten und können einem ununterbrochenen Regeneinfall von bis zu drei Stunden ohne Bedenken ausgesetzt werden, ohne dass sie feucht werden würden. Im Übrigen besteht auch die Möglichkeit, durch eine Glasur die Wasserdichte des Ziegels zusätzlich zu verstärken.

Ziegel gibt es schon sehr lange. Schon die alten Römer und Griechen vertrauten auf diese Form der Dacheindeckung. Damals – vor rund 3.000 Jahren – wurden so genannte Leistenziegel verwendet, die flach auf den Dächern angebracht und mit Hohlziegeln verbunden wurden. Die älteste Dachziegelform ist der “Biberschwanz”. Mit seiner halbrunden unteren Kante und ohne Falz eignet er sich besonders gut bei steilen Dächern. Am häufigsten werden heute jedoch die verschiedenen Formen der Falzziegel verwendet. Die Falz an den Seiten und am Kopfende ermöglicht es, dass diese Tonziegel einfach ineinander gesteckt werden können und stellen einen guten Regenablauf sicher. Eine besondere Form des Falzziegels ist die Konstruktion Mönch und Nonne. Die Besonderheit besteht hier darin, dass konkav und konvex geformte Dachziegel harmonisch ineinander greifen. Winddichte und ein guter Regenabfluss sind die Folge. Übrigens, Dachziegel werden auch oft mit dem Oberbegriff “Dachpfanne” bezeichnet.

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